Crescendo Hardfork – Kaspa Miner Update: Große Veränderung im Kaspa Mining


Was ist der Crescendo Hardfork?

Der Crescendo Hardfork ist ein bedeutendes Protokoll-Upgrade im Kaspa-Netzwerk, das die Blockerzeugungsrate von bisher einem Block pro Sekunde auf zehn Blöcke pro Sekunde (10 BPS) erhöht. Dieses Update macht das Netzwerk drastisch schneller und robuster. Ermöglicht wird dies durch Optimierungen am GhostDAG-Protokoll und Anpassungen wichtiger Parameter. Dadurch entsteht eine BlockDAG-Struktur, die parallele Transaktionen in Echtzeit zulässt – ein echter Meilenstein für die Kaspa-Blockchain. Mit Crescendo vollzieht Kaspa den Schritt zu bisher unerreichter Geschwindigkeit, ohne Sicherheit oder Dezentralisierung einzubüßen.

Auswirkungen auf das Kaspa Mining

Der Hardfork beeinflusst nicht nur die Technik, sondern direkt auch die Praxis der Miner. Für alle Kaspa-Miner bedeutet das Update:

  • Häufigere Rewards: Die Blockbelohnungen werden nun in kürzeren Abständen ausgezahlt. Miner erhalten alle 0,1 Sekunden (anstatt 1 Sekunde) eine Chance auf Rewards. Obwohl jede einzelne Auszahlung kleiner ist, bleibt die Emission pro Zeit unverändert. In der Praxis führt dies zu konstanteren Erträgen und weniger Schwankungen bei den Mining-Rewards.

  • Software- und Node-Updates: Miner müssen ihre Mining-Software und Kaspa-Nodes aktualisieren, um die neuen Konsensregeln zu unterstützen. Wer nicht rechtzeitig updatet, riskiert, auf einer inkompatiblen Kette weiterzuminen. Die größere Blockrate erfordert zudem optimierte Software, damit die schnelle Verifizierung und Weiterleitung der Blöcke reibungslos funktioniert.

  • Weniger Orphan Blocks: Durch die GhostDAG-Verbesserungen sinkt das Risiko für verwaiste Blöcke drastisch. Gleichzeitig können mehrere Blöcke fast zeitgleich gültig gemined werden, ohne dass die Hälfte davon verworfen wird. Das steigert die Effizienz des Minings: Weniger Rechenleistung wird an ungültige (verlorene) Blöcke verschwendet.

  • Stabileres Netzwerk: Für Miner bedeutet ein stabileres Kaspa-Netzwerk weniger unerwartete Schwankungen und Ausfälle. Die schnelleren Bestätigungen sorgen dafür, dass Transaktionen zügiger verarbeitet werden und Mining-Pools schneller Rückmeldung erhalten, was die Zusammenarbeit im Netzwerk flüssiger macht.

Unterm Strich bietet das Crescendo-Update also häufigere, planbarere Belohnungen bei gleichbleibender Gesamtausschüttung. Miner profitieren von einer effizienteren Ausnutzung ihrer Hardware, weil nahezu jeder gefundene Block zählt. Wichtig ist jedoch, dass man als Miner frühzeitig die eigene Infrastruktur auf den neuesten Stand bringt, um vom Hardfork nicht ausgeschlossen zu werden.

Technischer Hintergrund: GHOSTDAG, Blockrate, Parallelität

Hinter Kaspa’s Hochgeschwindigkeits-Upgrade steckt die innovative GhostDAG-Konsensmethode. Anders als bei klassischen Blockchains (mit einer strikten Kette) erlaubt GhostDAG ein paralleles Erstellen von Blöcken, die in einem BlockDAG (gerichteter azyklischer Graph) miteinander verwoben werden. Bei einer Blockzeit von nur ~0,1 Sekunden (100 ms) ist es unvermeidlich, dass mehrere Miner nahezu gleichzeitig Blöcke finden. Anstatt wie früher ständig Kollisionen zu Waisenblöcken führen zu lassen, sorgt GhostDAG dafür, dass parallel entstandene Blöcke alle in das Gesamtbild eingefügt werden können.

Mit dem Crescendo Hardfork kann das GhostDAG-Protokoll seine Stärken voll ausspielen: Die Blockrate von 10 BPS durchbricht die Latenzgrenzen herkömmlicher Netzwerke, was erst durch diesen Multi-Leader-Ansatz sicher möglich wird. Parallelität heißt hier, dass es pro Zeitintervall mehrere Gewinner (Blockfinder) gibt, anstatt nur eines einzelnen Gewinners pro Sekunde. Das erhöht die Fairness für Miner weltweit, da mehr Teilnehmer mit ihren Blöcken zum Zug kommen, und das Netzwerk erhält gleichzeitig einen enormen Durchsatzschub.

Für die Nutzer bedeutet die Parallelisierung: Transaktionen können praktisch in Echtzeit in einen Block gelangen. Bestätigungszeiten für Transaktionen verkürzen sich, weil in der dichten Abfolge von Blöcken schneller eine ausreichende Tiefe erreicht wird. Trotz der vielfachen gleichzeitigen Blöcke bleibt das System sicher: GhostDAG wählt stets die schwerste Kette (also die mit den meisten Bestätigungen durch andere Blöcke) aus den parallel geminten Blöcken, wodurch Konsens und Sicherheit gewahrt bleiben.

Tokenomics & Belohnungsverhalten nach dem Fork

Obwohl Crescendo die technische Dynamik ändert, bleibt die Tokenomics von Kaspa bewusst unverändert. Das heißt, die Gesamtzahl neu erzeugter KAS-Coins pro Sekunde ändert sich durch den Hardfork nicht. Statt eines großen Blocks pro Sekunde mit voller Blockbelohnung gibt es nun zehn kleinere Blöcke pro Sekunde mit jeweils ca. einem Zehntel der vorherigen Reward-Höhe. Für Miner resultiert daraus: kleinere, dafür häufigere Belohnungen, jedoch unterm Strich exakt die gleiche Menge KAS pro Minute, Stunde und Tag wie zuvor.

Diese Umstellung verbessert die Planbarkeit der Einnahmen. Besonders Solo-Miner oder kleinere Mining-Pools werden profitieren, da sich statistische Schwankungen über viele kleine Rewards glätten. Die Inflationsrate von Kaspa bleibt identisch – das Netzwerk gibt nicht mehr Coins aus als geplant, sondern verteilt sie nur anders.

Wichtig: Der Halving- bzw. Reduktionszyklus von Kaspa bleibt ebenfalls bestehen. Kaspa hat ein einzigartiges Emissionsmodell: Anstatt einer plötzlichen Halbierung alle paar Jahre wird die Blockbelohnung kontinuierlich jeden Monat etwas abgesenkt. In Summe entspricht dies einer Halbierung pro Jahr (monatsweise Reduktion um ca. 5,6 %). Dieses gleitende Modell bleibt vom Crescendo-Fork unberührt. Die Coin-Verteilung wird also weiterhin monatlich leicht reduziert, was für langfristige Miner bedeutet, dass wie gehabt jeden Monat die Belohnung geringfügig sinkt. Insgesamt sorgt das Crescendo-Upgrade somit für keine Veränderung im Ausgabevolumen oder der langfristigen Token-Ökonomie – gut für die Wertstabilität und das Vertrauen ins Projekt.

Beste Hardware nach dem Update: Antminer KS7


Bitmain Antminer KS7 – leistungsstarker Kaspa ASIC-Miner (40 TH/s, KHeavyHash-Algorithmus).

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Mit dem neuen Hardfork steigt die Bedeutung effizienter Mining-Hardware. Die derzeit führende ASIC-Maschine für Kaspa ist der Bitmain Antminer KS7. Dieser Spezial-Miner für den Kaspa-Algorithmus kHeavyHash erreicht eine gewaltige Hashrate von 40 TH/s (40 Billionen Hashes pro Sekunde) bei etwa 3080 W Stromverbrauch. Das entspricht einer exzellenten Effizienz von ca. 77 J/TH – aktuell eine der besten Kenngrößen im KAS-Mining.

Der Antminer KS7 wurde speziell für Kaspa entwickelt und im September 2025 erstmals ausgeliefert. Gegenüber früheren Generationen (z.B. Iceriver-Miner) bietet er deutlich mehr Leistung pro Watt. Hier die wichtigsten technischen Daten im Überblick:

Spezifikation Bitmain Antminer KS7
Algorithmus kHeavyHash (Kaspa)
Hashrate 40 TH/s
Stromverbrauch 3080 W
Effizienz ~77 J/TH
Abmessungen (L×B×H) 195 × 290 × 430 mm
Gewicht 16,4 kg
Geräuschpegel ~75 dB

 

Mit dieser Hardware im Einsatz sind Miner bestens für das Crescendo-Update gerüstet. Die hohe Hashrate stellt sicher, dass man einen guten Anteil am nun viel dichteren Block-Stream erhält, während die Energieeffizienz die Stromkosten im Zaum hält. Der Antminer KS7 ist damit aktuell die profitabelste Lösung für Kaspa-Mining. Natürlich sollten Miner auch bei dieser leistungsstarken Hardware auf ausreichende Kühlung und eine stabile Stromversorgung achten – der KS7 erzeugt einiges an Abwärme und Lautstärke, wie für Profi-ASICs üblich.

Fazit & Handlungsempfehlung für Miner

Der Crescendo Hardfork markiert einen Wendepunkt für Kaspa. Das Netzwerk wird schneller, paralleler und effizienter, bleibt dabei aber in seinen Grundprinzipien stabil. Für Miner ergeben sich daraus vor allem Chancen: Durch die schnellere Blockrate werden Rewards verstetigt und die Mining-Effizienz steigt, da kaum noch Leistung durch Orphaned Blocks verloren geht. Die Tokenomics bleiben solide und verändern sich nicht – ein beruhigendes Signal für alle, die langfristig auf Kaspa setzen.

Was sollten Miner jetzt tun? Hier einige Empfehlungen:

  • Node & Software updaten: Stellen Sie sicher, dass Ihre Kaspa-Node-Software sowie Mining-Software auf die neueste Version (Hardfork-kompatibel) aktualisiert ist, bevor Crescendo aktiviert wird.

  • Mining-Setup überprüfen: Überdenken Sie Ihre Hardware. Ältere Miner könnten im Wettbewerb an Effizienz verlieren. Der Einsatz eines modernen Kaspa-Miners wie dem Antminer KS7 kann helfen, die maximale Performance aus dem 10 BPS-Netzwerk zu holen.

  • Stromversorgung & Kühlung sicherstellen: Mit steigender Leistung steigt auch die Abwärme. Sorgen Sie für ausreichende Kühlung und günstige Stromtarife, um Ihre Profitabilität im neuen Hochfrequenz-Netz hoch zu halten.

  • Mining-Pool & Einstellungen anpassen: In einem 10-BPS-Umfeld kann es sinnvoll sein, die Pool-Einstellungen zu optimieren. Einige Pools könnten spezielle Anpassungen für die neue Blockrate vornehmen. Halten Sie Ausschau nach Ankündigungen Ihres Pools.

Alles in allem bietet Kaspa nach dem Crescendo-Update vielversprechende Mining-Chancen. Wer flexibel ist und seine Infrastruktur anpasst, kann von einem stabileren Netzwerk und einer möglicherweise steigenden Nutzung des Kaspa-Netzwerks profitieren. Falls die gesteigerte Leistungsfähigkeit zu mehr Adoption führt, könnten langfristig auch die Kursperspektiven von KAS interessant bleiben – was indirekt die Mining-Erträge erhöht.

Benötigen Sie die passende Hardware oder einen Hosting-Platz für Ihre Miner? Schauen Sie gerne in unserem Mining-Shop vorbei oder nutzen Sie unser Mining-Hosting für einen professionellen Betrieb Ihres Miners. So sind Sie bestens gerüstet für die nächste Phase des Kaspa-Minings!

FAQ

Was bringt der Crescendo Hardfork dem Kaspa-Netzwerk?

Das Crescendo-Update erhöht die Blockgeschwindigkeit von 1 auf 10 Blöcke pro Sekunde. Dadurch werden Transaktionen schneller bestätigt und das Netzwerk kann mehr Vorgänge parallel verarbeiten. Für das Kaspa-Netzwerk bedeutet dies einen deutlichen Performance-Schub und eine höhere Stabilität durch das verbesserte GhostDAG-Protokoll.

Ändert sich die Blockbelohnung durch das Crescendo-Upgrade?

Nein, die Blockbelohnung ändert sich in Summe nicht. Zwar werden die Belohnungen auf 10 Blöcke pro Sekunde verteilt (also je Block geringer), aber pro Sekunde wird weiterhin die gleiche Menge KAS ausgeschüttet wie zuvor. Die Emissionsrate bleibt identisch – sie wird jetzt nur auf mehr Blöcke aufgeteilt.

Muss ich als Miner meine Software aktualisieren?

Ja, Miner sollten ihre Node-Software und Mining-Programme unbedingt auf eine Hardfork-kompatible Version bringen. Ohne Update würden Sie nach dem Fork auf einer veralteten Chain minen und keine gültigen Rewards mehr erhalten. Die großen Mining-Pools und Software-Anbieter haben Updates bereitgestellt – diese sollten vor Aktivierung des Forks installiert werden.

Was ist GhostDAG in einfachen Worten?

GhostDAG ist das Konsensverfahren von Kaspa, das mehrere parallele Blöcke in einen gemeinsamen BlockDAGintegriert. Einfach gesagt: Anstatt dass bei gleichzeitig gefundenen Blöcken einer verworfen wird, erlaubt GhostDAG, dass alle Blöcke zählen. Das Protokoll ordnet sie nach einem Gewichtungsprinzip (die Kette mit den meisten Bestätigungen gilt als „schwerste“) und erreicht so hohe Geschwindigkeit, ohne die Sicherheit zu gefährden.

Welche Hardware ist ideal für Kaspa-Mining nach dem Fork?

Aktuell ist der Bitmain Antminer KS7 die empfehlenswerteste Hardware für Kaspa-Mining. Dieser ASIC erreicht ~40 TH/s auf dem kHeavyHash-Algorithmus und ist sehr energieeffizient (ca. 3080 W Verbrauch). Damit bietet er eine hohe Hashrate, um im 10 BPS-Netzwerk konkurrenzfähig zu bleiben. Alternativ sind auch andere Kaspa-ASICs wie Iceriver-Modelle auf dem Markt, doch der KS7 setzt derzeit den Maßstab.